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Kindertagesstätte Balthasar Permoser: Anbau für Hortbetreuung

Stadt hat rund 590.000 Euro in Erweiterung der Städtischen Kindertagesstätte Balthasar Permoser investiert

Die Städtische Kindertagesstätte Balthasar Permoser im Ortsteil Kammer hat im Westen einen Anbau für die Betreuung der Grundschulkinder am Nachmittag, einen sogenannten Kinderhort, erhalten. Pünktlich zum Schuljahresbeginn 2017 / 2018 konnten die Räumlichkeiten nach rund fünf Monaten Bauzeit in Betrieb genommen werden.

Für den ebenerdigen Anbau in Massivbauweise wurde das Dach des Bestandsgebäudes nach Westen um 6,25 Meter verlängert. So sind insgesamt rund 200 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche entstanden. Im neuen Gebäude wurden zwei Gruppenräume, ein Elternwarteraum, ein Personalraum und zwei Toiletten geschaffen. Außerdem gibt es jetzt eine überdachte Terrasse.
Durch das Einziehen einer Massivzwischendecke über den neu angebauten Bereich ist außerdem ein zusätzlicher Lagerraum im Dachgeschoss entstanden. Dafür wurde im Bestandsgebäude der Kindertagesstätte der bisherige Lagerraum zu einem Werk- und Therapieraum umfunktioniert.
Im Zuge der Baumaßnahme haben Kindertagesstätte und Kinderhort in Kammer außerdem neue Außenanlagen mit Spielgeräten erhalten.

Die Stadt hat rund 590.000 Euro in die Erweiterung investert, der Freistaat Bayern stellt Fördermittel in Höhe von rund 324.000 Euro zur Verfügung.

Kinderhort Kammer: Entstehung in Bildern

Derzeit gibt es in Kammer – neben den 50 Betreuungsplätzen für Kindergartenkinder – 25 Hortplätze für Schulkinder. Die Betreuung der Schulkinder erfolgte bis September 2017 aus Platzgründen in Wohnraumzellen, die auf dem Gelände der Kindertagesstätte am Hopfengartenweg aufgestellt waren. Mit Inbetriebnahme des Kinderhortes konnten die Wohnraumzellen abgebaut werden.

„Es war klar, dass die Wohnraumzellen nur eine Übergangslösung sein können. Mit der Erweiterung der Kindertagesstätte gelingt es uns nun, den Anforderungen an die Betreuung von Grundschulkindern über den Unterricht hinaus auch räumlich gerecht zu werden“, so Oberbürgermeister Christian Kegel. „Die Stadt Traunstein hat den Bedarf im Bereich der Schulkindbetreuung erkannt und stärkt darüber hinaus mit dieser Investitionsmaßnahme den Bildungsstandort Kammer.“

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