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In Haidforst entsteht eine neue Wohnanlage

Spatenstich am 26. März

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Planungen kann jetzt mit dem Bau begonnen werden: in Haidforst 45 entsteht auf einem ehemaligen Spielplatzgelände ein dreigeschossiges Gebäude mit zwölf Wohnungen.
Mit dem Spatenstich wurde am Montag der offizielle Baubeginn des kommunalen Wohnungsbauprojektes gefeiert. Oberbürgermeister Christian Kegel zeigt sich hoch erfreut über die Maßnahme, herrscht doch in der Großen Kreisstadt ein erheblicher Wohndruck und insbesondere eine außerordentlich große Nachfrage nach bezahlbaren Wohnungen. „Es ist mir ein persönliches Herzensanliegen, hier Abhilfe zu schaffen“, so der Oberbürgermeister. Gleichwohl betont das Stadtoberhaupt, dass dieses Projekt nur der Auftakt zur Schaffung von noch bedeutend mehr Mietwohnraum zu erschwinglichen Preisen sein kann. Hier stehen auch künftig Bund, Land und Kommunen, aber auch private Investoren in besonderer Verantwortung, ist OB Kegel überzeugt.

In dem neuen, etwas über drei Millionen € teuren, barrierefreien Gebäude werden auf städtischem Grund drei Zwei-Zimmer- und neun Drei-Zimmer-Wohnungen entstehen. Außerdem werden ein Spielplatz und vierzehn Pkw-Stellplätze gebaut. Im Juli 2019 soll die Wohnanlage fertig sein. Die Regierung von Oberbayern hat im Rahmen des Wohnbauförderpaktes für den Bau 967.000 Euro als Zuschuss in Aussicht gestellt. Hier werden in der sogenannten Säule 2 die Kommunen mit 30% der förderfähigen Kosten bezuschusst.

Die neue Wohnanlage in Haidforst wird in konventioneller Ziegelbauweise und im höchsten Energiestandard als so genanntes KfW-40-Plus-Haus errichtet. Das Haus wird mit einer behindertengerechten Aufzugsanlage ausgestattet und erhält ein Blechdach samt Photovoltaikanlage mit einer Gesamtleistung von 17 kWp. Der Großteil der am Bau beteiligten Firmen ist im Landkreis Traunstein und in der Region ansässig.

Spatenstich für die neue Wohnanlage in Haidforst.
V.l.n.r.: Stadtbaumeister Klaus Hechfellner, zweiter Bürgermeister Hans Zillner, Oberbürgermeister Christian Kegel, Martin Eisenberger von der Planungsgruppe Strasser und Bauunternehmer Thomas Maier

Veröffentlicht am 26.03.2018
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